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LeChaim

 

Dieser Ausdruck ist dem jüdischen Volk gut bekannt Er bedeutet Lebensfreude und Fülle des Lebens. Leben! Aber was ist das?

 

Manche Leute meinen, dass ein befriedigendes, lebenswertes Leben besteht aus:

· einer guten Ausbildung · engen Freunden · einer guten Ehe und gesunden Kindern · Erfolg im Beruf · Hinwendung zu hilfsbedürftigen Menschen · Beschäftigung mit Israel und der jüdischen Gemeinschaft · Spaß und Vergnügen

 

All dies ist wichtig...    Aber ist das wirklich alles, was wir vom Leben erwarten können? Braucht man wirklich nicht mehr? Wir kennen alle Menschen, die diese Dinge haben bzw. tun und doch nicht zufrieden sind.

 

Also fehlt doch etwas?   Offenbar besteht das Leben nicht nur aus diesen Dingen. Die Heiligen Schriften nennen uns fünf wichtige Tatsachen, die wir kennen sollten (Alle Zitate aus dem Tenach sind der Übersetzung von Leopold Zunz entnommen).

 

1. Gott ist die Quelle für ein zufriedenstellendes, lebenswertes Leben.

· „Du wirst mir zeigen den Pfad des Lebens; Fülle von Freuden ist vor deinem Angesicht, Süßigkeit in deiner Rechten immerdar.“ (Psalm 16,11) Hier ist die Rede von einem erfüllten Leben. Diese Art Leben ist die Folge einer engen Beziehung zu Gott.

· „Vor deinem Angesicht ... in deiner Rechten“ zeigt eine persönliche Beziehung, die ebenso innig sein kann, wie diejenige zwischen Abraham und Gott: „Abraham, mein Freund“ (Jesaja 41,8)

· Tief in seinem Innersten sehnt sich wohl jeder Mensch nach einem solchen Leben und einer solchen Gottesbeziehung.

· Ein jüdischer Wissenschaftler hat das so ausgedrückt: „Wesen und Seele eines Juden sind darauf angewiesen, Gott zu kennen. Dies ist der eigentliche Zweck unseres irdischen Lebens. Unsere Seelen suchen Gott, und wir versuchen Gott kennen zu lernen.“

· Warum erleben dann die meisten Menschen dieses Leben und diese Gottesbeziehung nicht?

 

2. Gottes Wesen soll die Richtschnur für das Leben des Menschen sein.

„Heilig sollt ihr sein, denn heilig bin Ich, der Ewige, euer Gott“ (Leviticus 19,2). Der Mensch hat sich von Gott getrennt. Jedes Mal, wenn ein Mensch abweicht von der göttlichen Heiligkeit, verletzt er den Maßstab Gottes, und das wird Sünde genannt. Demnach haben wir offenbar alle gesündigt.

 

„Ja, da ist kein Mensch gerecht auf Erden, der das Gute tue und niemals fehle!“ (Prediger 7,20; vgl. Psalm 53,3-4). Da Gott heilig und gerecht ist, wird er keine persönliche Beziehung aufbauen mit einem Menschen, bevor nicht seine Sünde behandelt worden ist, denn er kann in seiner Gegenwart keine Sünde dulden.

 

„Du hast zu reine Augen, um Böses mitansehen zu können, und Verderben vermagst du nicht anzuschauen“ (Habakuk 1,13). Weil Sünde eine Verletzung des Maßstabes und Charakters Gottes ist, muss er die Sünde des Menschen verurteilen und zurückweisen (Nahum 1,3). Darum verursacht die Sünde geistlichen Tod und trennt von Gott.

 

„Jeder wird wegen seiner Schuld sterben" (Jeremia 31,30; vgl. Ezechiel 18,20). „Eure Missetaten machten eine Scheidung zwischen euch und euerem Gott, und eure Sünden haben sein Angesicht verhüllt vor euch“ (Jesaja 59,2). „Niemals kann ein Mensch seinen Bruder loskaufen, nicht kann er Gott ein Lösegeld geben, denn zu kostbar ist das Kaufgeld für ihre Seele“ (Psalm 49,8-9)  Menschliche Anstrengung reicht nicht aus, denn in Gottes Augen wurden „wir alle wie ein Unreiner... und wie ein Gewand der Befleckung all unsere frommen Werke“ (Jesaja 64,5).

 

Wie kann nun aber dieses Problem von geistlichem Tod und Trennung von Gott gelöst werden? Gott muss die Initiative ergreifen. Er hat den Ausweg vorbereitet.

 

„Aber Gott löst meine Seele aus der Hand der Gruft / Gott aber wird meine Seele erlösen von der Gewalt des Scheols“ (Psalm 49,16). Er macht das gerne und umsonst, ohne Verdienst von unserer Seite, allein aus seiner Gnade und Liebe. „Sei mir gnädig, Gott, nach Deiner Güte, nach der Größe Deiner Liebe, lösche meine Missetaten.“ (Psalm 51,3; vgl. Psalm 86,13)

 

3. Damit die Barriere der Sünde entfernt werden kann, braucht man Glauben an Gottes Versprechen und das Blut der Sühne.

Abraham war ein Beispiel dafür, dass diese Sündenbarriere entfernt werden kann. „Und er glaubte dem HERRN, und Er (Gott) rechnete es ihm als Gerechtigkeit an.“ (Genesis 15,6) Wir müssen demselben Weg folgen. „Den vertrauenden Sinn hütest du mit Frieden, Frieden! denn auf dich vertraut er. Vertraut auf den Ewigen für und für; denn in Jah, dem Ewigen, ist ein ewiger Hort.“ (Jesaja 26,3-4; vgl. Habakuk 2,4).

 

Aber nach Mose ist noch etwas von Bedeutung: Das Blut der Sühne. „Denn die Seele des Fleisches ist im Blut und ich habe es für euch bestimmt auf den Altar, zu sühnen eure Seelen, denn das Blut selbst sühnt durch die Seele (in ihm).“

 

Doch warum verlangte Gott vom Menschen diese abscheuliche Prozedur, ein Tier zu töten? Wenn der Mensch das Opfertier leiden und bluten sah für seine eigene Sünde, hatte er die Abscheulichkeit seiner Sünde und die Todesstrafe eindrücklich vor Augen, die er selbst verdient hätte.

 

Das Opfer zeigte ihm Gottes

· HEILIGKEIT, denn Er hasst alles Böse

· GERECHTIGKEIT, denn Er lässt Sünde nicht unbestraft

· GNADE, denn Er ist bereit dem zu vergeben, der wirklich Buße tut und glaubt, indem Er einen Ersatz für ihn bereitstellt.

 

Das Tieropfer vermittelte also das Blut der Sühne und war deshalb ein von Gott akzeptierter Akt des Glaubens. Ohne Priesterschaft und ohne Tempel kann es aber kein Opfer geben. Wie können wir nun heute das Blut der Sühne haben?

 

4. Gott selbst hat für das Blut der Sühne gesorgt

„Wir alle irrten umher wie Schafe, wir wandten uns jeder auf seinen eigenen Weg; aber der HERR ließ ihn treffen unser aller Schuld.“ „Denn er wurde abgeschnitten vom Lande der Lebendigen. Wegen des Vergehens seines Volkes hat ihn Strafe getroffen.“ „Er aber hat die Sünde vieler getragen.“ (Jesaja 53,6.8.12; Rev. EÜ) In der Einleitung zu Jesaja 53 wird diese Person identifiziert: Er wird beschrieben als Gottes Knecht, der erhöht werden wird. An anderen Stellen seines Buches setzt Jesaja diesen Knecht Gottes mit dem Messias gleich (vgl. Jesaja 42,1; 49,6).

 

Indem Gott das Blut der Sühne durch den Messias bereitstellt, folgt er darin den Grundsätzen, die Er Selbst mit dem Opfersystem aufgestellt hat.

· SCHULDOPFER: Sühne für einen Menschen durch ein Opfer.

· PESSACH: Sühne für eine Familie durch ein Opfer.

· JOM KIPPUR: Sühne für ein Volk durch ein Opfer.

· MESSIAS: Sühne für alle durch ein Opfer.

 

Wir haben gesehen, dass im Opfersystem der persönliche Glaube zusammen mit dem Blut der Sühne nötig war. Der Glaube ist ebenfalls nötig in Verbindung mit dem Opfer des Messias. Heute sollte unser Glaube auf ihn gerichtet sein.

 

Aber wie können wir wissen, wer der Messias ist?

Damit wir den Messias genau erkennen können, hat Gott uns bestimmte, zuverlässige Zeichen gegeben. Diese Zeichen werden beschrieben von den Propheten Israels.

· Er stammt von David ab (Jeremia 23,5-6).

· Er wurde in Bethlehem geboren (Micha 5,1).

· Er hat ein übernatürliches Wesen (Jeremia 23,5-6; Micha 5,1; Jesaja 9,5-6).

· Das Ziel seines Kommens ist: die Beziehung zwischen Gott und Mensch wieder herzustellen (Jesaja 49,6).

· Er musste sterben (Jesaja 53,8; Daniel 9,26)

· Er wurde hingerichtet (Psalm 22,14-17).

· Er ist von den Toten auferstanden (Psalm 16,10; Jesaja 53,10).

· Er kam vor der Zerstörung des Herodianischen Tempels 70 u.Z. (Daniel 9,26).

 

Hast Du eine Idee, ob jemand diese Prophetien erfüllt hat, oder doch zumindest annähernd?

Die Geschichte sagt uns, dass Jeschua von Nazareth* diese und viele andere Prophetien erfüllte. (*Sein Name wird auf Griechisch wiedergegeben mit: Jesus)

·  Es gibt mindestens 48 spezielle Prophetien über den Messias, die er erfüllte. Die Wahrscheinlichkeit, dass eine einzige Person alle 48 Prophetien erfüllen kann, ist 1 zu 10 mit 157 Nullen dahinter.

· Während seines Lebens nannten ihn viele Menschen Messias* und glaubten an ihn (Matthäus 16,16; Johannes 1,45-51; Apostelgeschichte 8,7) (* hebräisch Maschiach; „Christus“ ist die griechische Übersetzung).

· Seit dieser Zeit wurde vielen Menschen, Juden und Heiden, ihre Sünden vergeben, und sie gewannen eine persönliche Beziehung mit dem Gott Abrahams, lsaaks und Jakobs durch den Messias Jeschua. Durch ihn wird man eine vollständige, heile Person; ein Jude wird ein vollständiger, heuer Jude.

Weil Gott für das Blut der Sühne gesorgt hat, indem er der Messias sandte, bleibt für dich nur noch eines zu tun.

 

5. Du mußt durch den Glauben den Messias Jeschua in dein Leben aufnehmen, um eine persönliche Beziehung mit Gott und ein befriedigendes, lebenswertes Leben zu haben.

„So viele ihn aber aufnahmen, denen gab er das Recht, Gottes Kinder zu werden" (Johannes 1,12) (folgende Zitat aus HaBrit HaChadascha / Neues Testament). Jeschua, den Messias, aufzunehmen schließt auch die geistige Entscheidung ein, sich Gottes Wegen zuzuwenden und sich von eigene Wegen abzuwenden. Es beinhaltet dem Messias Jeschua zu glaube dass er deine Sünden vergeben hat und dich in die rechte Beziehung zu Gott bringt. Wenn du ihn durch den Glauben annimmst (im Vertrauen auf das, was er für dich getan hat, kommt er in dein Leben und gibt dir die Kraft, ein befriedigendes, lebenswertes Leben zu leben.

 

Jeschua sagt: „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und

mit ihm essen und er mit mir“ (Offenbarung 3,20).

 

Manche Leute meinen, dass man kein Jude mehr ist, wenn man Jeschua HaMaschiach angenommen hat. Das ist nicht wahr. Denn Jeschua hat gesagt: „Meint nicht, dass ich gekommen sei, das Gesetz oder die Propheten aufzulösen; ich bin nicht gekommen, aufzulösen, sondern zu erfüllen.“ (Matthäus 5,17).

 

Der Apostel Paulus sah das genauso: „wegen der Hoffnung Israels trage ich diese Kette“ (im Gefängnis) (Apostelgeschichte 28,20).

 

Wo stehst Du? Laß Dich nicht zurückhalten... Warum möchtest Du nicht jetzt den Messias Jeschua einladen, damit er den Bund mit Gott wiederherstellt?

 

Um es noch einmal zusammenzufassen:

· Gott ist die Quelle eines lebenswerten Lebens.

· Deine Sünde hat dich von Gott getrennt. Gottes Handeln durch den Messias Jeschua löst das Problem der Sündenbarriere.

· Das einzige, was Gott von dir erwartet, ist an Seinen Messias zu glauben; dann wird er dir deine Sünde vergeben und dir eine rechte Beziehung zu ihm schenken.

 

Du kannst ihn jetzt einfach durch ein Gebet im Glauben annehmen. Beten bedeutet mit Gott zu sprechen. Es ist ein guter Weg, um deiner Glauben auszudrücken.

Vielleicht möchtest du mit diesem Gebet deine Entscheidung ausdrücken, Jeschua HaMaschiach zu vertrauen.

 

,,Jeschua, ich bekenne, dass ich gesündigt habe. Ich glaube, dass du das Blut der Sühne für mich bereitgestellt hast Ich nehme dich als meinen Messias an. Danke, dass du mir meine Sünden vergibst und in mein Leben kommst, wie du es versprochen hast.“

 

Jeschua, der Messias, hält immer, was er versprochen hat. Hast du ihn eben im Glauben angenommen? Weißt du, was das bedeutet? Es bedeutet, dass die folgenden Zusicherungen nun für dein Leben gelten:

1. Jeschua, der Messias, kam in dein Leben, und er bleibt hier für immer (Offenbarung 3,20; Hebräer 13,5).

2. Alle deine Sünden sind vergeben (Kolosser 2,13).

3. Du hast eine brandneue Beziehung zu Gott - du bist sein Kind (Johannes 1,12).

4. Du bist innerlich eine völlig neue Person geworden, und du hast ein großartiges neues Leben bekommen! (2. Korinther 5,17; 1. Johannes 5,11-13; Johannes 10,10).

5. Du bist von dir selbst befreit, um anderen zu helfen (Johannes 8,31-35; Galater 5,13).

 

So, und was nun? Bleibe dabei, dem Messias Jeschua zu vertrauen. Der Weg, den du begonnen hast, ist ein Weg, auf dem du in Bewegung bleiben sollst (Kolosser 2,6; Hebräer 11,6). Wenn du dabei bleibst, ihm zu vertrauen, wirst du in deiner neuen Gottesbeziehung wachsen.

 

Hier einige Ratschläge dazu:

1 Lass ihn mit dir reden, lies sein Wort (1. Petrus 2,2).

2 Rede mit ihm über alles (Philipper 4,6-7; 1. Petrus 5,7).

3 Trift dich mit anderen, die ihn angenommen haben (Hebräer 10,24-25>.

4 Erzähle anderen Leuten von ihm (Apostelgeschichte 1,8). Sei dabei taktvoll und freundlich.

 

„Von all euren Unreinheiten... werde ich euch reinigen. Und ich gebe euch ein neues Herz, und einen neuen Geist geb' ich in Eure Brust.. und ich mache, dass ihr nach meinen Satzungen wandelt“ (Ezechiel 36,25-27).

 

Wenn Du weitere Informationen erhalten möchtest oder Kontakt zu Menschen suchst, die an Jeschua als Messias glauben, schreibe uns.

 

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